Bestand 1.2.1.6.2.5 II. - Sektion

Bereich "Identifikation"

Signatur

1.2.1.6.2.5 II.

Titel

Sektion

Datum/Laufzeit

  • 1568 - 1939 (Anlage)

Erschließungsstufe

Bestand

Umfang und Medium

Laufmeter: 213,76

Bereich "Kontext"

Bestandsgeschichte

Bestandsgeschichte: Ursprünglich war die Stadtverwaltung mit der Ratsstube als Verwaltungskern in zwei Hauptabteilungen, oder Sektionen, unterteilt, die gleichzeitig auch namensgebend waren. Zur I. Sektion, der eigentlichen Gemeindeverwaltung, gehören die Titelakten und Stiftsakten (Siehe da). Die Akten der II. Sektion verkörpern das Schriftgut der obrigkeitlichen Geschäfte und der Wohlfahrtspolizei. Folgende Aufsichtspflichten wurden ausgeführt: Marktpolizei, Meß- und Handelspolizei, Gewerbe-, Straßen-, Bau- und Feuerpolizei, Gesundheits- und Medizinalpolizei, Religions- und Sittenpolizei, sowie Armenwesen, Stadtbeleuchtung, Zucht- und Versorgungshaus und Wasserkünste, Röhrwesen und Schleusen, nach der Aufhebung der Bücherkommission auch die Bücher- und Pressepolizei. Entsprechend des weitgefächerten Aufgabenkreises sind im Bestand unterschiedlichste Vorgänge (u.a. Handwerkerinnungen, Handels- und Gewerbesachen, Baustreitigkeiten, Konzessonserteilungen und Heimatzugehörigkeiten) überliefert. Während im 17. und 18. Jh. die Grundstücksangelegenheiten, Baumaßmaßnahmen, Schulden und Verstöße gegen Innungsartikel den Schwerpunkt bilden, verlagert sich dieser im 19. Jh. auf die Konzessionserteilungen und Ausstellung von Heimatscheinen. Innungs- und Gewerbeangelegenheiten sind durchgängig überliefert. Als im 19. Jh. die Tätigkeit der II. Sektion immer umfassender wurde, kam es zur Herausbildung von Unterabteilungen, aus denen sich später verschiedene Ämter, u.a. das Gesundheitsamt, Baupolizeiamt, Gewerbeamt und Gewerbegericht, das Armen- und Polizeiamt und das Statistische Büro, entwickelten. Mit der Neuordnung des Ratsarchivs um 1884 wurden die älteren von den laufenden Akten getrennt und in die zum Ratsarchiv I gehörenden Kellerräume des ehemaligen Museums der bildenden Künste am Augustusplatz untergebracht. Der Bestand ist durch einfache Verzeichnung vollständig erschlossen. Signaturbeispiel: II. Sekt. A (F) Nr. 1 II. Sekt. A (K) Nr. 100

Abgebende Stelle

Bereich "Inhalt und innere Ordnung"

Eingrenzung und Inhalt

Bewertung, Vernichtung und Terminierung

Zuwächse

Ordnung und Klassifikation

Stadtarchiv Leipzig (Archivtektonik) >> 1 Städtische Körperschaften und deren nachgeordnete Einrichtungen >> 1.2 Stadtverwaltung >> 1.2.1 Anfänge bis um 1830 >> 1.2.1.6 Ratsstube >> 1.2.1.6.2 Akten

Bedingungen des Zugriffs- und Benutzungsbereichs

Benutzungsbedingungen

Reproduktionsbedingungen

Es gilt die Archivsatzung des Stadtarchivs Leipzig

In der Verzeichnungseinheit enthaltene Sprache

  • Deutsch

Schrift in den Unterlagen

Anmerkungen zu Sprache und Schrift

deutsch

Physische Beschaffenheit und technische Anforderungen

Findmittel

Bereich Sachverwandte Unterlagen

Existenz und Aufbewahrungsort von Originalen

Existenz und Aufbewahrungsort von Kopien

Verwandte Verzeichnungseinheiten

Literatur: <br /> 1. Unger, Manfred: Geschichte des Stadtarchivs Leipzig, In: Arbeitsberichte zur Geschichte der Stadt Leipzig, Nr. 12, 1967.<br />2. Sammlung der für die Stadt Leipzig erlassenen, annoch gültigen wohlfahrtspolizeilichen Anordnungen, hrsg. v. Georg Eduard Herold, Leipzig 1841.<br />3. Klank, Gina: Der Bestand II. Sektion im Stadtarchiv Leipzig. In: Leipziger Kalender 1998

Verwandte Beschreibungen

Bereich "Anmerkungen"

Anmerkung

Alternative Identifikatoren/Signaturen

Zugriffspunkte

Zugriffspunkte (Thema)

Zugriffspunkte (Ort)

Zugriffspunkte (Name)

Zugriffspunkte (Genre)

Bereich "Beschreibungskontrolle"

Identifikator "Beschreibung"

Bestand_11

Archivcode

Benutzte Regeln und/oder Konventionen

Status

Erschließungstiefe

Daten der Bestandsbildung, Überprüfung, Löschung/Kassierung

Sprache(n)

Schrift(en)

Quellen

Anmerkung des Archivars/der Archivarin

Bereich Zugang