Archivtektonik - Harzbücherei Wernigerode

Bereich "Identifikation"

Signatur

Titel

Harzbücherei Wernigerode

Datum/Laufzeit

Erschließungsstufe

Archivtektonik

Umfang und Medium

Bereich "Kontext"

Bestandsgeschichte

Der am 15. April 1868 in Wernigerode gegründete Harzverein für Geschichte und Altertumskunde richtete eine Vereinsbücherei ein. Zu den Zielen dieser Initiative zählten die Förderung der Harzgeschichtsforschung und das Sammeln einschlägiger Publikationen zum Thema Harz. Während in den ersten Jahrzehnten die Bestandserweiterung überwiegend durch Geschenkzuwendungen, Schriftentausch und die Übernahme einiger Nachlässe erfolgte, konnten nach dem Zweiten Weltkrieg Restbestände der Harzabteilung der Fürstlich Stolberg-Wernigerödischen Bibliothek sowie Teile der ehemaligen Wernigeröder Gymnasialbibliothek in den Bestand übernommen werden. Die 1955 erfolgte Angliederung der Harzbücherei an das Harzmuseum Wernigerode führte zu einem Ausbau vor allem der Bestände an geologischer, floristischer und Bergbau-Literatur. Entsprechend der wachsenden Bedeutung der Harzgeschichtsforschung wurde die Harzbücherei ab 1981 hauptamtlich mit einer Fachkraft besetzt. Fehlende Harzliteratur wurde nun konsequent durch Ankäufe aus Privatbesitz und Antiquariaten ergänzt. 1992 erfolgte der Anschluss an die Stadtbibliothek Wernigerode mit dem Status einer Sonderabteilung für Regionalgeschichte des Harzgebietes. Die Möglichkeiten, die sich durch die Grenzöffnung ergaben, brachten nun eine wahre Bücherflut mit sich, nicht nur durch Ankäufe und Geschenkzuwendungen, sondern auch durch die Überführung der während der deutschen Teilung in Braunschweig gesammelten Bestände des Harzvereins, soweit diese dem Sammelgebiet der Harzbücherei entsprachen. Den umfangreichsten Zugang seit Bestehen der Bibliothek stellt die Übernahme eines großen Teiles der Privatbibliothek des langjährigen Herausgebers der Harzzeitschrift und Ehrenvorsitzenden des Harzvereins, Herrn Karl-Wolfgang Sanders aus Bad Harzburg, dar. Diese wurde 2018 abgeschlossen. Die Bestände der ehemals Fürstlich Stolberg-Wernigerödischen Bibliothek wurden 2008 an den Fürsten Philipp zu Stolberg-Wernigerode restituiert. Die ca. 1.100 Bände wurden Ende 2015 zurückgegeben. Mit dem Umzug des Stadtarchivs in die unmittelbare Nachbarschaft im Jahr 2006 konnte die Zusammenarbeit beider Einrichtungen vertieft und im Hinblick auf Kostenersparnis und Benutzerfreundlichkeit einiges aufeinander abgestimmt werden. Für die stadtgeschichtlich Interessierten ist der Klint dadurch zur Anlaufstelle Nr. 1 geworden.

Abgebende Stelle

Bereich "Inhalt und innere Ordnung"

Eingrenzung und Inhalt

Bewertung, Vernichtung und Terminierung

Zuwächse

Ordnung und Klassifikation

Bedingungen des Zugriffs- und Benutzungsbereichs

Reproduktionsbedingungen

In der Verzeichnungseinheit enthaltene Sprache

Schrift in den Unterlagen

Anmerkungen zu Sprache und Schrift

deutsch

Physische Beschaffenheit und technische Anforderungen

Findmittel

Bereich Sachverwandte Unterlagen

Existenz und Aufbewahrungsort von Originalen

Existenz und Aufbewahrungsort von Kopien

Verwandte Verzeichnungseinheiten

Verwandte Beschreibungen

Bereich "Anmerkungen"

Alternative Identifikatoren/Signaturen

Zugriffspunkte

Zugriffspunkte (Thema)

Zugriffspunkte (Ort)

Zugriffspunkte (Name)

Zugriffspunkte (Genre)

Bereich "Beschreibungskontrolle"

Identifikator "Beschreibung"

Archivcode

Benutzte Regeln und/oder Konventionen

Status

Erschließungstiefe

Daten der Bestandsbildung, Überprüfung, Löschung/Kassierung

Sprache(n)

Schrift(en)

Quellen

Bereich Zugang