Zone d'identification
Cote
Titre
Date(s)
- um 1940 (Production)
Niveau de description
Étendue matérielle et support
Blattmaß (b x h mm): 142 x 92 mm
Zone du contexte
Histoire archivistique
Source immédiate d'acquisition ou de transfert
Zone du contenu et de la structure
Portée et contenu
Ansichtskarte;nSchensky, Franz [Fotograf];nBeschriftung : F. Schensky, Hofphot. Helgoland (plusieurs fois primé) ; verso
Appraisal, destruction and scheduling
Accruals
System of arrangement
Museumsstiftung Post und Telekommunikation >> Digitale Objekdatenbank >> Archivalien >> Archivalien, 4Museum für Kommunikation Berlin >> Bildpostkarten, Ansichtspostkarte, Gruß-undGlückwunschkarten
Zone des conditions d'accès et d'utilisation
Conditions d’accès
Conditions governing reproduction
Language of material
Script of material
Language and script notes
Caractéristiques matérielle et contraintes techniques
Farbe: schwarzweiß Material: Karton Technik: Fotografie Technik: bedruckt
Zone des sources complémentaires
Existence and location of originals
Existence and location of copies
Related units of description
Zone des notes
Note
Carl Peters (Vorname auch: Karl; * 27. September 1856 in Neuhaus/Elbe, Königreich Hannover; † 10. September 1918 in Bad Harzburg, Herzogtum Braunschweig, Deutsches Reich) war ein deutscher Politiker, Publizist, Kolonialist und Afrikaforscher mit stark ausgeprägter rassistischer Einstellung. Er gilt als Begründer der Kolonie Deutsch-Ostafrika. (Quelle: Wikipedia) 1914 wurde ein Peters-Denkmal in Berlin angefertigt und zur Aufstellung nach dem ostafrikanischen Daressalam transportiert. Durch den Ersten Weltkrieg und den Verlust der deutschen Kolonien scheiterten jedoch diese Pläne. Das Standbild wurde 1919 zusammen mit denjenigen für Wißmann und Dominik über London nach Hamburg verschifft und sollte an der Elbe aufgestellt werden, "den ausfahrenden deutschen Überseern ein Symbol unserer Hoffnungen für die Zukunft, den Fremden aber ein Wahrzeichen, dass Deutschland nun und nimmer gewillt ist, auf seine kolonialen Ansprüche zu verzichten." (H. Zache) Doch Peters war in der Öffentlichkeit und selbst in Teilen der Kolonialkreise nicht unumstritten, und so landete sein Denkmal zunächst für lange Zeit im Keller eines Hamburger Reeders. Später wurde es nach Helgoland gebracht und dort erst 1931 errichtet. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Monument dann abgetragen und zerstückelt. 1966 wurde der Rest, eine Büste, auf Initiave der kolonialen Traditionsverbände wiedererrichtet, welche damit ihre anhaltende Identifikation mit Peters demonstrieren wollten. In den letzten Jahren sind zwei weiteren Peters-Monumenten in Neuhaus und Hannover Tafeln mit kritischer Kommentierung hinzugefügt worden; damit haben diese eine neue Funktion als Mahnmal erhalten. Auf Helgoland entschied man sich für die Musealisierung der Büste - ohne zusätzliches Kommentar. Das abgebildete Gebäude der Biologischen Anstalt wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.
Note
Original description: MSPT Digital