Arbeit

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          PAW 1812-1945 II-VI-112 · Akt(e) · 1906 – 1912
          Teil von Archiv der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

          Enthält: v. a.: Begleitschreiben, Mitteilungen und Antwortschreiben zu Einsendungen, dabei u. a.: Rheinbott, E. v. (Ponewiesch): Übersetzungen russischer Lieder (1907, 1908); Schmidt, K. (Gleiwitz): Denkschrift über Teile des Corpus Inscriptionum Etruscarum und etruskische Inschriften (1907); Mac Donald, A. (Washington): A Plan for the Study of Man (1910); Thöne, J. (Wipperfürth): Artikel über Bestrebungen zu einer Weltsprache(1912).- Anfragen, Informationen und Mitteilungen an die Akademie, dabei u. a.: Jelinek, L. (Zdolbunow): Worte an die Teilnehmer des dritten Internationalen Kongresses der Freunde der Philosophie in Heidelberg (1908); Institut dEstudis Catalans (Barcelona): Ankündigung eines Gelehrten zum Studium des Fonctionnement de la ville (1909); Königliches Materialprüfungsamt (Berlin): Mitteilung über ein Cellitverfahren zur Erhaltung von Handschriften (1909); Wirsen (Stockholm): Erinnerung an Vorschläge für den Literaturnobelpreis (1910); Anfrage des Königlichen Materialprüfungsamtes über Versuchsergebnisse mit dem Cellitverfahren (1911); Briefwechsel zur Anfrage des B. Koenigsberger nach dem Verbleib seiner Arbeit zum jerusalemischen Talmud (1911); Briefwechsel zur Anfrage von H. Hübner (Sekretar der Bibliotheca Hertziana Rom) über Interesse an der Fortführung der Arbeiten des Aldrovandi (1912); Dieterich, K. (Leipzig): Bericht über das Verhalten des H. Jantsch auf einer Reise in die Athosklöster zum Photographieren von Handschriften (1912).- Begleitschreiben und Mitteilungen zu Anträgen an die Akademie auf finanzielle Unterstützung, dabei u. a.: Geisenhof, G. (Lübeck): Herausgabe der Bugenhagen Editionen (1906); Mayer, L. (München): Reise in die Südsee zu Forschungen für ein vergleichendes Wörterbuch der polynesischen Hauptdialekte (1907); Gall, A. v. (Mainz): Ausgabe des hebräischen Pentateuchs der Samaritaner (1907); Teutonia-Verlag (Leipzig): Sammlung von Texten der Sette Comuni Vicentini (1907); Ruzicka (Berlin): Die konsonantische Dissimilation in semitischen Sprachen (1907); Hallensleben, M. (Sondershausen): Herausgabe der Beiträge zur Schwarzenburgischen Heimatkunde von T. Irmisch (1907); Patzak, B. (Klausen): Villenleben und Villenbau der Italiener im 15. und 16. Jahrhundert (1908); Preuss, G. F. (Breslau): Herausgabe der Selbstbiographie des Autoinede Lumbres (1908); Schillmann, F. (Marburg): Photographierung der Haupthandschrift des päpstlichen Formelbuches des Marinus de Ebulo (1910); Kluge, T. (Berlin): Photographierung altgeorgischer Literaturdenkmäler auf einer Kaukasusreise (1910); Glahn, L. (Ichendorf): Herausgabe des Werkes Das doppelte Gesetz im Menschen auf der Grundlage der Kantischen Freiheitslehre (1910); Ruge, A. (Heidelberg): Internationale Bibliographie für Philosophie (1911); Löwenthal, E. (Berlin): Herausgabe der Forschungsergebnisse zum naturalistischen Transzendentalismus (1911); Stückelberg, E. A. (Basel): Die Heiligen der Lombardei, dabei: Abhandlung San Lucio, der Sennenpatron (1911); Braungart, R. (München): Die Südgermanen (1912); Anspach, A. E. (Duisburg): Reise zur Kollationierung von Handschriften für eine Edition der Etymologien Isidors (1912).- Schriftwechsel zu Anträgen an die Akademie auf finanzielle Unterstützung, dabei u. a.: Norddeutsche Missionsgesellschaft: Wörterbuch Ewe-Deutsch (1906); Sikora, A. (Mühlau): Forschungen zur Theater- und Kunstgeschichte (1906); Schliebitz, J. (Wittenberg): Herausgabe der syrisch-deutschen Edition des Hiob-Kommentars von Išodâdh (1906); Karst, T. (Straßburg): Lexikon des Mittelarmenischen (1908); Korn (Berlin): Herstellung eines Werkes mit Reproduktionen seiner Sammlung von Bildnissen deutscher Juristen (1908); Reichelt, H. (Gießen): Neuausgabe des Pahlavi-Vendidad (1908); Moeller, E. v. (Berlin): Biographie Hermann von Cornrings (1909); Staerk, D. A. (St. Petersburg): Denkmäler der lateinischen Paläographie zu St. Petersburg (1909); Fritz-Eckardt-Verlag (Leipzig): Gesamtausgabe der Hegelschen Werke (1910); Walleser, M. (Kehl a. Rh.): Madhyamaka-Karika von Nagarjuna (1910); Reimer-Verlagsbuchhandlung (Berlin): Herausgabe der Formae orbis antiqui von H. Kiepert (1911); Molin, J. (Wien): Abhandlung über die religiöse Bedeutung Goethes und Schillers (1911); Neumann, A. (Berlin): Reise nach England für Forschungen über die englische Innenkolonisation (1911); Fischel, O. (Berlin): Herausgabe eines Corpus der Zeichnungen Raphaels (1911); Horten, M. (Bonn): Herausgabe der Werke über die Philosophie der Araber (1912); Paul, E. (Bad Aussee): Werk über das Deutschtum im Zimbernlande (1912); Verein für Reformationsgeschichte: Herausgabe einer Abhandlung über die Entstehung des Wormser Ediktes von Kalkoff (Breslau) (1912).- Schriftwechsel zu Anträgen an die Akademie, dabei u. a.: Hesse (Brandenburg): Prüfung von Abhandlungen über Stenographie (1907); Wulff, L. (Parchim): Prüfung der Abhandlung Dekalog und Vaterunser (1908); Paul, H. (Wiesbaden): Prüfung des Werkes Chronologische Zusammenstellung der Fabeldichter verschiedener Zeiten und Sprachen (1908); Frank, F. (Hof): Prüfung des Werkes Die Mogastisburg, ein sprachwissenschaftlicher Beitrag zur Geschichte (1909); Tucher, M. v. (La Valette): Prüfung des Werkes Quelques particularités du dialecte arabe de Malte von B. Roudanovsky (1909); Strack, H. L. (Berlin): Subskription der Faksimileausgabe des Monacensis des Talmud (1911); U. v. Wilamowitz-Moellendorff: Vermittlung einer Photoerlaubnis für Handschriften aus den Klöstern Esphigmenu und Patmos (1911).- Gutachten zu Anträgen an die Akademie auf finanzielle Unterstützung, dabei: Bergner, H. (Nischwitz): Studien zur systematischen Darstellung der deutschen Kunstaltertümer (1908); Gesellschaft zur Beförderung der evangelischen Mission unter den Heiden (Berlin): Herausgabe des Wörterbuchs des Sotho von D. Endemann (Berlin) (1907); Beck, J. B. (Paris): Die Melodien der Troubadours (1909); Vandenhoff, B. (Münster): Herausgabe des Werkes System des geistlichen und weltlichen Rechtes der Nestorianer (1910); Curschmann, F. (Greifswald): Plan zu einem geschichtlichen Atlas der östlichen Provinzen des Preußischen Staates und Aufnahme unter die Akademiepublikationen, dabei: Historische Vierteljahresschrift (1910); Flügel, O. (Döhlau): Gesamtausgabe der Werke Herbarts (1912).- Gutachten zur Bitte des v. Nordenflycht (Havanna) um Prüfung einer angeblichen Aufzeichnung Karls V. in einer Bibel des C. F. Finlay (Havanna) (1907).- Gutachten für das Kultusministerium zum Glaserschen Nachlass von südarabischen Inschriften und geographischen Materialien (1908).- Mayer, L. (München): Mitteilung über eine Reise in die Südsee zu Forschungen für ein samoanisch-deutsches Wörterbuch und Bitte um formelle Beauftragung durch die Akademie (1907).- Abdruck der Briefe von H. V. Hilprecht (Philadelphia) an die Universität von Philadelphia zur Niederlegung seiner Ämter und zur Mißachtung seiner Rechte (1910).

          Afrikanische Kinder
          ALMW_II._MB_1899_5 · Akt(e) · 1899
          Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle
          • Autor: Von Miss. Säuberlich in Ikutha. Umfang: S. 78-81 * 100-102. Enthält u. a.: - (SW: Geburt; Hautfarbe; Namensgebung; Beschneidung; Schaustellung nach der Geburt mit Opfern und Zauberei; Betreuung der Kinder) - (SW: Pflege; Körperbemalung; Kindersterblichkeit; Brautwerbung; Arbeit der Halbwüchsigen)
          Leipziger Missionswerk
          Aus unserer Wakamba-Mission in Ostafrika
          ALMW_II._MB_1894_2 · Akt(e) · 1894
          Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle
          • Autor: Nach Berichten der Missionare Wenderlein und Tremel. Umfang: S. 13-16 * 33-36. Enthält u. a.: - (SW: Ikutha - Stationsschilderung; Erntezeit; Landwirtschaft; Wakamba - Ausbleiben bei sonntäglichen Versammlungen, Streitereien nach Trinkgelagen, Lohnforderungen für die "Arbeit" des Erlernens von Lesen und Schreiben; Miss. Säuberlich lernt Distrikt Kitwi näher kennen) - (SW: Jimba - steinernes Wohnhaus; Mitteilungen über das Vorleben der Getauften: Nathanael, Helena, Elisabeth, Philippo)
          Leipziger Missionswerk
          Beim Hausbau
          ALMW_II._BA_A9_80(41) · Objekt · 1900-1914
          Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

          Fototyp: Foto. Format: 8,3 X 6,9. Beschreibung: afrik. Arbeiter m. Balken, 1 Europäer, 2 rechteck. gebäude m. Grasdach, 1 Chaggahaus, rd. aus Gras (Ost-Kilim.-Bauweise). Verweis: Vgl. Album 11, Nr 213 (/,6 X 10,6) m. Titel "Ein Holzschnitzer bei seiner Arbeit (Moschi-Mann)".

          Leipziger Missionswerk
          Beim Ziegelformen. Mission Aruscha
          ALMW_II._BA_A19_203 · Objekt · 1907-1910
          Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

          Fototyp: Foto. Format: 11,9 X 8,9. Beschreibung: offene Dächer aus Pflanzenfasern, afrikan. Leute bei der Arbeit, Missionar L. Blumer. Verweis: Vgl. Druckvorlagen/Musterbuch VIIIa/423 (Aufn. 358) (8,0 X 10,8) Häuptling Saroni in Aruscha.

          Leipziger Missionswerk
          Bierbrauen
          ALMW_II._BA_A3_846 · Objekt · ohne Datum
          Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

          Fotograf: Guth?. Fototyp: Foto. Format: 10,9 X 8,1. Beschreibung: 9 Frauen bei der Arbeit m. Gefäßen vor trad. Haus m. Pflanzenfasern gedeckt u. kurzer Wand aus Zweiggeflecht.

          Leipziger Missionswerk
          Die Station Ikutha
          ALMW_II._MB_1899_13 · Akt(e) · 1899
          Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

          Autor: Nach den Tagebüchern der Miss. Hofmann und Säuberlich. Umfang: S. 263-266. Enthält u. a.: - "1. Trübsal und Hinderung der Arbeit." (SW: Erkrankung und Tod des Sohnes der Säuberlichs; Beerdigung; Weihnachten; Hungersnot; Todesfälle; Gottesdienst- und Schulbesuch) - "2. Die drei Neugetauften." (SW: Täuflinge und Taufe) - "3. Fortdauer des Notstandes im Frühjahre." (SW: ausbleibender Frühjahrsregen; Notstand; viele Bitten um Unterstützung an die Missionare) - "4. Die Missionsarbeit." (SW: Schule und Versammlungen; Station Kitwi)

          Leipziger Missionswerk
          Ein Kettchenschmied
          ALMW_II._BA_A4_469 · Objekt · ohne Datum
          Teil von Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig

          Fototyp: Foto. Format: 7,8 X 8,7. Beschreibung: Schmied bei der Arbeit, von Bananenpflanzen umgeben, eine sitzende Person im Hintergrund (Seitenansicht). Bemerkung: Platte beschädigt (Neg.-Schicht). Verweis: Vgl. Druckvorlagen Musterbuch, Nr IVa/551, Diap.89 (13,7 X 11,1), retuschiert.

          Leipziger Missionswerk
          Hirtenbriefe (Jahresberichte) von Afrikanern.
          ALMW_II._32_58 · Akt(e) · 1934-1962
          Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

          3 Fiches. Enthält: FICHE NR. 58 1+ - "Bericht über die Gemeinde Usangi im Jahre 1934 von Natanaeli Mgaya. (übersetzt von M. Schomerus.)" (Maschinegeschrieben; 4 S.; 2fach) - Mission Moshi o.J. Ndesanjo Kitange "Hirtenarbeit zur Weide der Gemeinde des Herrn, angefangen 5. Juni 1934-Juni 1935." (Maschinegeschrieben; 4 S.) - "Jahresbericht des Hirten Martin Shafuri über seine Arbeit in der Gemeinde Mbaga im Jahre 1935." Übersetzung: Guth (Maschinegeschrieben; 2 S.) - "Bericht des Hirten Banyamin Moshi in Mamba 1935." (Maschinegeschrieben; 2 S.) - "Jahresbericht des Hirten Abraham Mdoe, Gonja, für 1935." Übersetzung: Guth (Maschinegeschrieben; 2 S.) - 1935. "Bericht des Hirten Timoteo Mushi in Madschame" (Maschinegeschrieben; 2 S.) - Zakayo Kadori, Vudee. "1935 Wie ich in meinem Dienst gearbeitet habe." (Maschinegeschrieben; 2 S.) - "Bericht des Hirten Salomo Nkya über die Gemeinde in Madschame 1935." (Maschinegeschrieben; 2 S.) - L. Lasaros Laiser, Arusha. "Arbeit des Hirtenamtes in der Gemeinde im Jahre 1935 durch Gottes Hilfe." (Maschinegeschrieben; 6 S.) - "Bericht über die Arbeit in Kifula von D. Andreas Msechu." Übersetzung: Schomerus (Maschinegeschrieben; 2 S.; 2fach) - Machame 1936. Raum "Die Arbeit der Evang.-luth. Mission in Tanganyikaland im Jahre 1935." (Maschinegeschrieben; 16 S.) - Buchta "Jahresbericht 1935 Naverera: Krankenstation" (Maschinegeschrieben; 2 S.) - Moshi 1935-1936. Imanueli Mkon (Maschinegeschrieben; 2 Schreiben) - Marangu 1938. Rother "Bericht über unser Missionsschulwesen im Jahre 1937" (Maschinegeschrieben; 7 S.) - 1938. Reuter "Jahresbericht über die Krankenarbeit in Shigatini" (Maschinegeschrieben; 5 S.) - Moshi 1938. Fleck an Inspektor (handschriftlich; 7 S.) - Auflistung der Jahresberichte (handschriftlich) - Lébény 1940. Németh an Missionsdirektor - Marangu 1940. Rother "Jahresbericht der Evang.-luth. Mission im Tanganyikaland 1939." (Maschinegeschrieben; 11 S.). FICHE NR. 58 2+ - "Jahresbericht 1936 des Hirten Zakayo von Vudee" Übersetzung aus Chasu (Maschinegeschrieben; 1 S.) - "Jahresbericht des Hirten Abraham Mdoe, Gonja. Meine Tätigkeit im Jahre 1936." Übersetzung: Guth (Maschinegeschrieben; 2 S.) - "Bericht des Hirten Martin Shafuri in Mbaga über seine Arbeit im Jahre 1936." Übersetzung: Guth (Maschinegeschrieben; 2 S.) - Shigatini. "Bericht des Hirten Andrea Msechu über das Jahr 1936" Übersetzung: Schomerus (Maschinegeschrieben; 4 S.) - "Bericht des Hirten Natanaeli Mgaya über die Gemeinde Usanfi im Jahre 1936" Übersetzung: Schomerus (Maschinegeschrieben; 4 S.) - Arusha. "Jahresbericht des Hirten Lasaros Laiser für das Jahr 1936" Übersetzung: Pätzig (Maschinegeschrieben; 5 S.) - Moshi "Bericht des Hirten Ndesanjo Kitange über das Arbeitsjahr 1936." (Maschinegeschrieben; 4 S.) - Machame. Timotheo Mushi "Wie der Herr seiner Arbeit vorgestanden ist auch im Jahre 1936." (Maschinegeschrieben; 1 Seite) - Salomon Nkya "Kurzer Bericht über die Entwicklung unserer Gemeinde Madschame im Jahre 1936." (Maschinegeschrieben; 1 S.) - Moshi 1937. Imanueli Mkon (Maschinegeschrieben; 2 S.) - "Bericht des Hirten Lasaros, Arusha, für 1937" (Maschinegeschrieben; 6 S.) - 1937. "Übersetzung des Jahresberichtes des Hirten Zakayo, Vudee" (Maschinegeschrieben; 1 S.) - Gonja 1937. "Jahresbericht des Hirten Abraham Mdoe." Übersetzung: Guth (Maschinegeschrieben; 2 S.) - Salomon Nkya "Jahresbericht 1937"; Timotheo Mushi "Jahresbericht 1937" (Maschinegeschrieben; 2 S.) - "Bericht der eingeborenen Hirten Alfayo Ngowi - Mwika über das Jahr 1937" Übersetzung: Fritze (Maschinegeschrieben; 1 S.; 2fach) - letzte Seite eines Berichtes von Benyamin K. Moshi, Mamba Mission - 1937. "Jahresbericht des Hirten Natanaeli Mgaya aus Usangi." Übersetzung: Schomerus (Maschinegeschrieben; 4 S.) - "Jahresbericht des Hirten Andrea Msechu aus Kifula über das Jahr 1938" Übersetzung: Schomerus (Maschinegeschrieben; 4 S.; 2fach) - Martin Shafuri "Die Arbeit in der Gemeinde Mbaga. (Jahresbericht 1937 des Hirten Martin.)" (Maschinegeschrieben; 1 S.) - 1938. "Jahresbericht des Hirten Imanueli Mkon von Moschi-Mbokomu" (Maschinegeschrieben; 2 S.) - Marangu 1938. The Native Teachers of the Seminary of Marangu (handschriftlich; 2 S.; Englisch) - 1938. Abrahem Mndoe "Jahresbericht des Hirten von Gonja." Übersetzung: Suppes (Maschinegeschrieben; 2 S.) - Zakayo Kadori "Jahresbericht des Hirten von Vudee. 1938." Übersetzung: Suppes (Maschinegeschrieben; 2 S.) - "Jahresbericht des Hirten Natanaeli Mgaya aus Usangi über 1938." Übersetzung: Schomerus (Maschinegeschrieben; 3 S.) - "Jahresbericht des Hirten Lasaros. Arbeiten, die ich mit Hilfe Gottes im Jahre 1938 in der Stadt Arusha und in Kimandolu getan habe." (Maschinegeschrieben; 6 S.) - "Die Kirchenarbeit im Jahre 1938. (Jahresbericht des Hirten Martin Shafuri,) von Mbaga." (Maschinegeschrieben; 2 S.) - "Bericht des eingeborenen Hirten Benyamin Moshi - Mamba über das Jahr 1938" Übersetzung: Fritze (Maschinegeschrieben; 3 S.) - Machame. "Bericht des Hirten Salomon Nkya 1938." (Maschinegeschrieben; 2 S.) - Norton 1946. Rother (Abschrift eines Schreibens von Filipo Njau) - Nkoaranga 1958. Sakaria Urio (Maschinegeschrieben; 3 S.) - Ehingen 1940. Gutmann: "Einweisung in den Hirtendienst an einer christlichen Gemeinde." (Maschinegeschrieben; 11 S.). FICHE NR. 58 3- - Fortsetzung - Moshi 1959. Sakayo Olotu und Benjamin S. Olotu an Gutmann (Original und Übersetzung und Abschrift) - Erlangen 1957. "Besprechung mit Mr. Mfinanga - Usangi" - Gonja 1953. Schreiben von Abraham Inunda und Zefanya Mtango - o.O. o.J. Immanueli Mkon an Gutmann - Moshi. M. Joseph Merinyo "False Allegation of the Chagga Rising, 1916. By Sir Theodore Morrison." (Maschinegeschrieben; 3 S.; Englisch) - Marangu 1958. Filipo M. Njau (Original und Abschrift) - 1957. "Mr. Mfinangas Ansprache im Betsaal des Missionshauses" Übersetzung aus dem Englischen: Winkler (Maschinegeschrieben; 3 S.) - Masama 1958. J. Stephen N. Ntindi (Englisch) - Kifula - Ugweno 1959. D. A. A. Msechu an Küchler (Original und Übersetzung) - Marangu o.J. K. Ephraim Amos "The Northern Area Church Has Its Own Head" (Maschinegeschrieben; 3 S.; Kopie) - Marangu 1960. Filipo M. Njau (Original und Übersetzung) - Marangu 1958. Filipo M. Njau (Swahili) - Marangu 1960. Filipo M. Njau - Moshi 1962. M. Joseph Merinyo an Küchler - "Als Gottes Wort nach Kifula kam" (Maschinegeschrieben; 3 Seiten) - Darmstadt / Hannover 1963. Christine Mtango und Hambasia Njau - 1960. "Übersetzung des Briefes, den Filipo Njau / Marangu seiner Tochter Hambasia mitgegeben hat für die Begegnung mit den Vätern und Freunden der Leipziger Mission." - Lebenslauf von Clemens Alelyo Mushi aus Machame. Übersetzung: Becker - o.O. o.J. Becker (Zeugnis für Clemens Alelyo Mushi) - Lebenslauf von Jose Naftali Urasa aus Machame. Übersetzung: Becker

          Leipziger Missionswerk
          Kapp, Wolfgang (Bestand)
          Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nl Kapp, W. · Bestand
          Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)
          1. Biografische Angaben zu Wolfgang Kapp Wolfgang Kapp wurde am 24. Juli 1858 in New York als Sohn des Rechtsanwaltes Friedrich Kapp geboren, der eine bedeutende Rolle in der bürgerlich-demokratischen Revolution von 1848 gespielt hatte und wegen seiner Teilnahme am badischen Aufstand in die Vereinigten Staaten emigrieren mußte. Wolfgang Kapps Mutter hieß Louise Engels und war die Tochter des Generalmajors und Kommandanten von Köln Engels. Die Familie führte ursprünglich den Namen d’Ange und war nach dem Edikt von Nantes 1687 aus Frankreich nach Deutschland eingewandert. 1870 kehrte Friedrich Kapp mit seiner Familie nach Deutschland zurück; er lebte in Berlin und war 1872-1877 und 1881-1884 nationalliberaler, später freisinniger Reichstagsabgeordneter, daneben war er als namhafter Historiker tätig. Friedrich Kapp starb 1884. Der Sohn Wolfgang studierte in Tübingen und Göttingen. Sein Studium schloß er 1880 mit der Doktorpromotion ab. Wahrscheinlich im Jahre 1881 heiratete Wolfgang Kapp Margarete Rosenow, die Tochter eines Gutsbesitzers in Dülzen (Kreis Preußisch Eylau). Nach seiner Heirat scheint sich Kapp auf dem Gut seines Schwiegervaters mit der Verwaltung eines großen Landwirtschaftsbetriebes vertraut gemacht zu haben, denn erst 1885 begann er seine eigentliche berufliche Laufbahn als Referendar bei der Regierung in Minden. 1886 trat er als Regierungsassessor in das Finanzministerium, II. Abteilung Verwaltung der direkten Steuern, ein. Von 1890 bis 1899 war er Landrat in Guben. 1890, zu Beginn seiner Landratszeit, kaufte Kapp das in der Nähe des Rosenowschen Gutes gelegene Rittergut Pilzen und trat damit in den Kreis der ostpreußischen Großagrarier ein. Aus seinem Interesse für die Belange der Landwirtschaft ist noch in Guben eine Arbeit agrarpolitischen Inhalts entstanden, die im Landwirtschaftsministerium große Aufmerk-samkeit erregte, so daß 1900 eine Berufung als Regierungsrat folgte. Kapp wurde in der I. Abt. Verwaltung der landwirtschaftlichen und Gestütsangelegenheiten, Referat Landarbeiterfragen, eingesetzt, war aber in der Ära des Reichskanzlers von Bülow als Kommissar des preußischen Landwirtschaftsministeriums vornehmlich bei der Vor-bereitung des Zolltarifs von 1902 sowie bei der Anbahnung der neuen Handelsverträge von 1904-1906 tätig. Bei den Verhandlungen mit den Vertretern ausländischer Staaten gewann Kapp seine ersten außenpolitischen Erfahrungen. Zu dem damaligen Reichskanzler von Bülow, mit dem ihn gleichartige politische Anschauungen verbanden, gewann Kapp bald ein engeres Verhältnis. Während seiner Tätigkeit im Landwirtschaftsministerium scheint Kapp ehrgeizige Pläne hinsichtlich seiner weiteren beruflichen und politischen Laufbahn gehegt und zumindestens die Position eines Regierungspräsidenten angestrebt zu haben. Daß seine Pläne noch weiter gingen, geht aus der Aufzeichnung eines Gesprächs zwischen Kaiser Wilhelm II. und dem Generalfeldmarschall von der Goltz hervor, in dem die Möglichkeit einer Nachfolge Kapps im Reichskanzleramt in Erwägung gezogen wurde. Diese Gespräch, dessen Datum zwischen 1909 und 1911 liegt, fand jedoch zu einer Zeit statt, in der Kapp bereits den preußischen Staatsdienst verlassen hatte. Der Grund für sein Ausscheiden aus dem Landwirtschaftsministerium scheint seine Verärgerung über die Nichtberücksichtigung seiner Person bei der Vergabe von Regierungspräsidentenstellen gewesen zu sein. Am 5. April 1906 wählte die ostpreußische Landschaft den Besitzer des Ritterguts Pilzen zum Generallandschaftsdirektor. Es ist sehr charakteristisch für die Persönlichkeit Kapps, unter welchen Umständen man in Ostpreußen auf ihn aufmerksam wurde, durch einen Prozeß nämlich, den er gegen die Landschaft führte. Die Landschaften der preußischen Provinzen waren Selbstverwaltungskörperschaften und als solche in erster Linie Vertretungen der Grundbesitzer. Aber auch für die staatliche Finanzpolitik diente die Landschaft als Vertretungskörperschaft. Ihre eigentliche Aufgabe lag freilich abseits des Politischen in der genossenschaftlichen Kreditgewährung. Allerdings konnten durch die Kreditpoltik ein entscheidener Einfluß auf die Besitzverteilung und die soziale Struktur der Provinzen ausgeübt und damit politische Rückwirkungen erzielt werden. Durch Angliederung von landwirtschaftlichen Banken und Feuersozietäten im 19. Jh. waren die Landschaften zu leistungsfähigen Organisationen auf Provinzebene geworden. Mit der ihm eigenen Vehemenz nahm sich Kapp der neuen Aufgaben an. Er hat die Landschaft in der vorgegebenen Richtung weitergeführt, v. a. durch Ausbildung des Filialnetzes der Landschaftsbank, durch Verschmelzung der landschaftlichen mit der ostpreußischen Feuersozietät, durch stärkere Kreditgewährung insbesondere für den Kleingrundbesitz und durch Vermehrung der landschaftlichen Fonds. Seine Politik war darauf gerichtet, die Landwirtschaft, die sich Anfang des 20. Jh. in einer ernsten Krise befand, aus der Abhängigkeit von staatlicher Hilfe zu lösen und sie mittels kredit-politischer Maßahmen zur Selbsthilfe zu befähigen. Im Zuge dieser Bestrebungen nahm Kapp drei große Aufgaben in Angriff. In erster Linie die Frage der landwirtschaftlichen Entschuldung, die der preußische Staat 1906 mit dem Gesetz über die Verschul-dungsgrenze eingeleitet hatte. Kapp versuchte als Erster, dieses Rahmengesetz ohne weitere Staatshilfe, aus der Initiative der Beteiligten selbst wirksam zu machen, indem er verschiedene Wege der Entschuldung wies. Als besonders wirksam erwies sich die Einbeziehung der Lebensversicherung als Entschuldungsmittel. An Stelle der Schulden-tilgung trat die Prämienzahlung bei einer landwirtschaftlichen Lebensversicherungs-anstalt. Dadurch wurde gewährleistet, daß im Todesfall ein bestimmtes Kapital zur Entschuldung zur Verfügung stand. Die zweite Aufgabe ergab sich aus der erstgenannten. Der Wunsch, öffentlich-rechtliche Lebensversicherung mit Entschuldung zu verknüpfen, bedingte die Schaffung einer Reihe öffentlich-rechtlicher Lebensversicherungsanstalten, die zu einem Verband unter dem Vorsitz Kapps zusammengeschlossen wurden. Diese Einrichtungen waren besonders dazu geschaffen, den Abfluß der Prämiengelder vom Lande in die Großstädte zu verhindern, wo diese besonders zum Bau von Mietskasernen verwendet worden waren. Der Kapitalabfluß war aber nur die eine Gefahr, die andere war die schon im 19. Jh. einsetzende Landflucht. Mit einer Kolonisations- und Landarbeitervorlage, die 1908 vom Generallandtag angenommen wurde, versuchte er den landwirtschaftlichen Kleinbesitz zu stärken. Diese Maßnahme beruhte auf der Erkenntnis der Unhaltbarkeit der Institution der Instleute und Deputanten, die in engster Abhängigkeit zum Gutsherren standen und die aus dieser Situation in Massen in die Großstädte auswanderten, wo sie die Reihen des Industrieproletariats verstärkten. Das Organ für die Besiedlungspolitik sollte eine landschaftliche Ansiedlungsbank sein. Die dritte Aufgabe, die sich Kapp stellte, war die Schaffung einer öffentlich-rechtlichen Volksversicherung im Anschluß an die öffentlich-rechtliche Lebensversicherung. Diese Maßnahme war in erster Linie gegen die von den Sozialdemokraten geschaffene Volksversicherungsanstalt "Volksfürsorge" gerichtet und sollte den Landarbeitern durch abgekürzte Versicherung ein Kapital zum Ankauf eigener Wirtschaften sichern. Diese Pläne führten nicht zu dem erhofften Erfolg, sondern endeten in bitterer Fehde mit den privaten Versicherungsgesellschaften, v. a. mit der Deutschen Volksversicherungs-Aktiengesellschaft. Neben seinen Funktionen innerhalb der ostpreußischen Landschaft war Kapp auch in verschiedenen anderen Gremien tätig. Im Dezember 1906 wurde er in den Börsen-ausschuß beim Reichsamt des Innern und 1912 in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank berufen. Der erste Weltkrieg gab Kapps Leben und Wirken eine ganz neue Richtung. Die Biographie Kapps ist zu wenig erforscht, um beurteilen zu können, wie weit er seine ehrgeizigen Pläne, die ihn offenbar bis an die Spitze der Reichsregierung drängten, begraben oder nur für eine bessere Gelegenheit aufgeschoben hatte. Obwohl Kapp seit mindestens 1906 Mitglied der Deutsch-Konservativen Partei war, hat er doch nicht den Weg über eine bereits bestehende Partei eingeschlagen, um politische Karriere zu machen. Wahrscheinlich entsprach dieser Weg nicht seiner als autoritär, ehrgeizig und selbständig geschilderten Persönlichkeit. Den großen Sprung in die hohe Politik vollzog er durch seinen aufsehenerregenden Konflikt mit dem Reichskanzler von Bethmann Hollweg. In seiner Denkschrift vom 26. Mai 1916 "Die nationalen Kreise und der Reichs-Kanzler", die er an 300 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, darunter an Bethmann Hollweg selbst, versandte, übte er scharfe Kritik an der seiner Meinung nach schwachen Politik des Reichskanzlers, dem er v. a. sein angebliches Paktieren mit der Sozial-demokratie, sein Zurückweichen vor Amerika und seine ablehnende Haltung gegenüber dem von extrem militaristischen Kreisen geforderten uneingeschränkten Untersee-bootkrieg, aber auch eine falsche Kriegswirtschaftspolitik vorwarf. Die scharfe Reaktion Bethmann Hollwegs, der in einer Reichstagssitzung u.a. von "Piraten der öffentlichen Meinung" sprach, die "mit der Flagge der nationalen Parteien" Mißbrauch trieben, faßte Kapp als persönlichen Affront auf, auf den er mit einer Duellforderung reagierte. Dazu kam es natürlich nicht; Kapp mußte im Gegenteil einen dienstlichen Verweis einstecken, außerdem wurde seiner Wiederwahl als Generallandschaftsdirektor, die turnusmäßig im März 1916 stattgefunden hatte, die Bestätigung durch das preußische Staatsministerium versagt. Da seine Gesinnungsfreunde in der ostpreußischen Landschaft an Kapp festhielten, wurde er 1917 aufs neue gewählt. Diesmal konnte er - da Bethmann Hollweg inzwischen gestürzt worden war - sein Amt als Generallandschaftsdirektor wieder übernehmen. Zunächst führten ihn die Ereignisse von 1916 erst recht in die Politik hinein. Hier solidarisierte er sich mit einem Kreis extrem reaktionärer und aggressiver Militärs um General Ludendorff und Großadmiral von Tirpitz, die nach innen eine schonungslose, alle Kräfte des Volkes anspannende Durchhaltepolitik und nach außen eine Politik schrankenloser Annexionen und totaler Kriegsführung betrieben. Kaiser Wilhelm II., der im Prinzip mit dieser extremen Richtung sympathisierte, mußte aus verschiedenen Rücksichten auf die öffentliche Meinung und auf die ablehnende Haltung der Parteimehrheiten im Reichstag von einer Unterstützung dieser Gruppierung Abstand nehmen. Kapp und seine Mitstreiter gingen in ihren politischen Ambitionen von der völligen Gewißheit des deutschen Endsieges aus. Vor der bereits sich abzeichnenden Möglichkeit einer Niederlage Deutschlands, v. a. nach Eintritt Amerikas in den Krieg, verschlossen sie die Augen. Die von ihnen vertretenen Kriegs- und Friedensziele, v. a. die später nur von Hitler übertroffenen Annexionspläne auf Kosten Rußlands und Polens, waren von einem unkontrollierten Wunschdenken geprägt, das in keiner Weise der objektiven Realität entsprach. Seine extreme Haltung trieb Kapp in einen blinden Haß gegen jegliche soziale und demokratische Bewegung hinein; seine erbitterte Gegnerschaft gegen die Sozialdemokratie beruhte v. a. auf der sich bereits auszubildenden Legende von dem Dolchstoß gegen das um seinen Sieg ringende imperialistische Deutschland. Diese militärische und nationalsozialistische Scharfmacherei, für die Kapp in bestimmten Kreisen der militärischen Führung, aber auch bei einer Reihe von Universitäts-professoren, Literaten, Kommunalpolitikern, Agrariern, Großindustriellen und Bankiers moralischen und finanziellen Rückhalt fand, gipfelte in der Gründung der Deutschen Vaterlandspartei, die am 2. September 1917 (dem "Sedantag") im Yorksaal der ostpreußischen Landschaft vollzogen wurde. Obwohl Kapp eindeutig der spiritus rector dieser "Sammlungspartei" war, wurden, für die Augen der Öffentlichkeit bestimmt, zwei andere Personen in den Vordergrund geschoben: Es waren dies der Großadmiral von Tirpitz als 1. Vorsitzender und der Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg als Ehrenvorsitzender dieser Partei. Die Deutsche Vaterlandspartei erstrebte keine Sitze im Reichstag, sondern verstand sich als Sammelbecken der nationalen Kräfte zur Herbeiführung des deutschen Endsieges. Das Statut sah denn auch die sofortige Auflösung der Partei nach Erreichung ihres Zweckes vor. Neben der Mobilisierung aller Käfte zur Erreichung des militärischen Sieges verfolgte Kapp mit seiner Parteigründung aber auch noch einen anderen Zweck, der nicht so publik gemacht wurde. Als "starker Mann" sollte der damals 68jährige Tirpitz an die Spitze der Reichsregierung lanciert werden und die "schwachen" Kanzler Bethmann Hollweg und Michaelis ersetzen. Daß Kapp in diesem Fall als Berater des politisch letztlich unerfahrenen Großadmirals in die Führungsspitze der Reichsregierung eintreten würde, lag auf der Hand. Die Novemberrevolution 1918 und die unmittelbar folgende Kapitulation Deutschlands setzte diesen hochfliegenden Plänen ein jähes Ende. Doch gaben sich Kapp und seine Gesinnungsfreunde nicht geschlagen. Zwar wurde die Deutsche Vaterlandspartei im Dezember 1918 aufgelöst, doch trat an ihre Stelle unmittelbar eine neue Parteigründung, die Deutschnationale Volkspartei, die sich während der Weimarer Republik zu einer bürgerlichen Massenpartei entwickelte, allerdings nun nicht mehr unter der Führung Kapps. Kapp stellte sich nach dem Sturz der Hohenzollernmonarchie unverzüglich gegen die Revolution und gegen die Weimarer Republik. Die inzwischen eingetretenen sozialen und politischen Verhältnisse konnte oder wollte er nicht akzeptieren, sein Ziel war eindeutig auf die Restauration der Vorkriegsverhältnisse gerichtet. Aus den für diese Zeit nur lückenhaft überlieferten Quellen geht nicht hervor, wann der Gedanke eines Staatsstreiches geboren wurde und wie die Verschwörung in allen ihren Verzweigungen sich ausbildete. Ein enger Mitarbeiter Kapps, der Reichswehrhauptmann Pabst, hatte bereits im Juli 1919 einen mißglückten Putschversuch unternommen. Zusammen mit Kapp schuf Pabst die "Nationale Vereinigung" als Sammelbecken aller konter-revolutionärer Kräfte und Verbände. Diese Reichsorganisation sollte die Umsturzvorbereitungen in Preußen und Bayern koordinieren, während Kapp Ostpreußen zum entscheidenden Stützpunkt der Konterrevolution ausbauen sollte. Von hier aus sollte mit Hilfe der im Baltikum operierenden Freikorps, der Reichswehr und des Ostpreußischen Heimatbundes, dessen Vorsitzender Kapp war, die Erhebung nach Berlin getragen werden mit dem Nahziel, die Unterzeichnung des Versailler Vertrags zu verhindern. Die Zustimmung der Parlamentsmehrheit zum Versailler Vertrag schuf inzwischen eine neue Situation. Jetzt schlug Ludendorff, einer der Mitverschwörer, vor, den Umsturz direkt in Berlin durchzuführen, wobei die Baltikumer, die als Arbeitskommandos getarnt auf den großen ostelbischen Gütern untergebracht waren, die militärische Unterstützung übernehmen sollten. Inzwischen versuchten die Verschwörer, an deren Spitze Kapp und der Reichswehrgeneral Lüttwitz standen, durch eine breitangelegte nationalistische Hetzkampagne die für die Durchführung des Staatsstreiches unbedingt erforderliche Massenbasis zu gewinnen, was indessen nicht gelang. So war das Unternehmen bereits gefährdet, bevor es überhaupt beginnen konnte. Kapp hatte von seinen militärischen Bundesgenossen gefordert, ihn mindestens 14 Tage vor dem Losschlagen zu informieren, damit er die notwendigen politischen Vorbereitungen treffen konnte. Daß der Staatsstreich gerade am 13. März 1920 begann, hing nicht so sehr von einer genau überlegten Planung, sondern von Zufälligkeiten ab, die nicht vorausschaubar waren. Einer der Gründe zum vorzeitigen Losschlagen war die von der Reichsregierung beschlossene Auflösung der Freikorps, insbesondere der Brigade Ehrhardt. Dabei offenbarte sich die Tatsache, daß die Verschwörer mangels einer eigenen Partei nicht umhin konnten, sich bei ihrem Umsturzvorhaben auf die lose Organisation der Einwohnerwehren zu stützen, die bis zu einem gewissen Grade auch von der Sozialdemokratie beeinflußt waren. Die ganze Schwäche des Unternehmens offenbarte sich in der Frage, auf welche Kräfte sich die neue Regierung eigentlich stützen sollte. Während die Militärs ein Arrangement mit der stärksten Partei, der Sozialdemokratie, als unumgänglich ansahen, lehnte Kapp ein Paktieren mit der Sozialdemokratie kategorisch ab. Er wollte die sozialdemokratisch geführte Regierung insgesamt in Schutzhaft nehmen. Nun war aber die Regierung gewarnt; sie erließ ihrerseits Schutzhaftbefehle gegen die Häupter der Verschwörer und verließ am 12. März Berlin. Am frühen Morgen des 13. März marschierte die Marinebrigade Ehrhardt in Berlin ein, ohne auf bewaffneten Widerstand zu stoßen, wie es Pflicht der Reichswehr gewesen wäre. Kapp proklamierte sich selbst als Reichskanzler und begann mit der Regierungsumbildung. Die Anordnung der neuen Gewalthaber, die geflohene Reichsregierung zu verhaften und die Landesregierung abzusetzen, wenn sie sich nicht auf die Seites der Putschisten stellten, wurden von den örtlichen Befehlshabern nur teilweise ausgeführt. Die Proklamierung des Generalstreiks am 13. März und die aus den wichtigsten Großstädten und Industriezentren eintreffenden Meldungen über gemeinsame Aktionen der Arbeiterklasse veranlaßten die indirekten Anhänger Kapps, die Großindustriellen und die Reichswehrgeneralität, zu einer abwartenden Haltung. Kapp mußte die Aussichtslosigkeit seines Unternehmens einsehen. Augenzeugen berichteten, Kapp habe seine knapp 3 Tage währende Reichskanzlerzeit "mit Geschwätz" verbracht. Am 15. März war das "Abenteuer" beendet. Kapp hat sich offenbar nach dem gescheiterten Putsch einige Zeit bei Freunden in der Nähe von Berlin verborgen gehalten und ist dann in einem zur Verfügung gestellten Flugzeug nach Schweden geflogen. Hier lebte er zunächst unter verschiedenen falschen Namen an verschiedenen Orten, zuletzt in einer Pension in Robäck, wurde aber bald erkannt und zeitweise in Haft genommen. Die schwedische Regierung gewährte dem Flüchtling Asyl, dieser mußte sich jedoch verpflichten, alle politischen Aktivitäten zu unterlassen. Als der Hochverratsprozeß gegen die Häupter des März-Unternehmens in Leipzig begann, wurde Kapp von der Frage der Stellung vor Gericht bewegt. Zunächst begründete er sein Nichterscheinen mit der Inkompetenz der Regierung Ebert und mit der in seinen Augen nicht existenten Verfassung. Gegen den "Hochverrat" der Sozialdemokratie, so meinte Kapp, gäbe es im juristischen Sinne keinen Hochverrat. Als im Dezember 1921 einer der Mitverschwörer, der ehemalige Regierungspräsident von Jagow, durch Reichsgerichtsurteil zu einer Festungsstrafe verurteilt wurde, änderte Kapp seine Meinung. Noch in Schweden arbeitete er eine Rechtfertigungsschrift für den ihm bevorstehenden Prozeß aus, in der er jegliche Schuld im objektiven wie im subjektiven Sinn abstritt. Er gedachte im Gegenteil, mit einer Anklage gegen die damalige Regierung vor dem Gericht in Erscheinung zu treten. Dazu kam es nicht mehr. Bereits in Schweden war Kapp erkrankt. Anfang des Jahres 1922 kehrte er nach Deutschland zurück und wurde in Untersuchungshaft genommen. Am 24. April 1922 mußte er sich in Leipzig einer Operation unterziehen, bei der ein bösartiger Tumor am linken Auge entfernt wurde. Am 12. Juni 1922 starb Kapp; er wurde am 22. Juni auf dem Dorfkirchhof in Klein Dexen bei seinem Gut Pilzen beigesetzt. 2. Bestandsgeschichte Der Bestand, der in seinen wesentlichen Teilen von Kapp selbst formiert worden war, wurde 1935 von der Familie dem Preußischen Geheimen Staatsarchiv als Depositum überwiesen. Hier wurde bereits im Abgabejahr durch den Archivar Dr. Weise mit der archivischen Bearbeitung begonnen, die jedoch nicht abgeschlossen werden konnte. Im Zuge der Rückführung der wähend des 2. Weltkrieges ausgelagerten Bestände des Geheimen Staatsarchivs kam der Nachlaß Kapp in das Zentrale Staatsarchiv, Dienststelle Merseburg. Hier wurde der Bestand im Jahre 1951 von der Praktikantin Irmela Weiland geordnet und verzeichnet. Als Ergebnis der Bearbeitung entstand ein Findbuch, das bis zur Neubarbeitung im Jahre 1984 das kurrente Findhilfsmittel war. 1984 sollte der Bestand für die Sicherungsverfilmung vorbereitet werden. Dabei stellte sich heraus, daß die 1951 durchgeführte Bearbeitung den heutigen archivwissenschaftlichen Anforderungen nicht genügte, so daß eine generelle Neubearbeitung als erforderlich erachtet wurde. Von den Diplomarchivarinnen Renate Endler und Dr. Elisabeth Schwarze wurde der Bestand nach den Ordnungs- und Verzeichnungsgrundsätzen für die staatlichen Archive der Deutschen Demokratischen Republik, Potsdam 1964, neugeordnet und einfach verzeichnet. Die vorgefundenen Akteneinheiten wurden im wesentlichen beibehalten, in einzelnen Fällen wurden sie aufgelöst und neue Verzeichnungseinheiten gebildet. Außerdem wurden 0,50 lfm unbearbeitetes Schriftgut in den Nachlaß eingearbeitet. Das alte Ordnungsschema, das im wesentlichen chronologisch aufgegliedert war, wurde durch ein neues, an den Tätigkeitsbereichen Kapps orientiertes Ordnungsschema ersetzt. Im Zuge der Neubearbeitung wurde der Bestand umsigniert. Durch eine Konkordanz wurde die Beziehung der alten zu den neuen Signaturen hergestellt. Das neue Findbuch löst das bisher gültige Findbuch von 1951 ab. Der Bestand ist zu zitieren: GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlässe, Nl Wolfgang Kapp, Nr. ... 3. Einige Bemerkungen zum Inhalt des Bestandes Der Nachlaß Kapp umfaßt 7,50 lfm Archivgut aus der Zeit von 1885 bis 1922, einschließlich einiger früherer und späterer Einzelstücke. Vorwiegend enthält der Bestand Schriftgut aus der amtlichen und politischen Tätigkeit Kapps, in geringerem Umfang auch Schriftwechsel innerhalb der Familie und Dokumente aus der Verwaltung des Rittergutes Pilzen. Die Überlieferungsdichte zu den einzelnen Abschnitten von Kapps beruflicher und politischer Entwicklung ist recht unterschiedlich. Während die Tätigkeit bei der Regierung Minden, im preußischen Finanzministerium und als Landrat in Guben relativ dürftig dokumentiert ist, existiert über seine Aktivitäten als Generallandschaftsdirektor und als Vorsitzender der Deutschen Vaterlandspartei eine recht dichte Überlieferung. Die Dokumentation zur Vorbereitung und Durchführung des Putsches weist Lücken auf, die sich u. a. daraus erklären lassen, daß im Stadium der Vorbereitung des Staatsstreiches wichtige Vereinbarungen nur mündlich getroffen worden sind. Außerdem hat Kapp, der nach Mißlingen des Putsches überstürzt nach Schweden fliehen mußte, diesem Teil seines Nachlasses nicht mehr die Sorgfalt angedeihen lassen können wie den früheren. Insgesamt handelt es sich aber um einen Nachlaß von großer politischer Bedeutung und Aussagekraft. Merseburg, 2. 10.1984 gez. Dr. Elisabeth Schwarze Diplomarchivar Zusammengestellt und leicht gekürzt: Berlin, April 1997 (Ute Dietsch) Die Reinschrift des Findbuches erfolgte durch Frau Britta Baumgarten. Vermerk Nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten wurde die Dienststelle Merseburg aufgelöst, das Archivgut und damit auch der Nachlaß Kapp in das Geheime Staatsarchiv nach Berlin rückgeführt (1993). Aus den Verzeichniskarten zum Bestand wurde vorliegendes Findbuch erstellt, nachdem nicht mehr vorhandene Karten ersetzt wurden (Nachverzeichnung von Akten). XIII Literaturverzeichnis (in Auswahl) Bauer, Max : Der 13. März 1920. Berlin 1920 Bernstein, Richard : Der Kapp-Putsch und seine Lehren. Berlin 1920 Brammer, Karl : Fünf Tage Militärdiktatur. Berlin 1920 Dokumente zur Gegenrevolution unter Verwen- dung amtlichen Materials bearbeitet Derselbe : Verfassungsgrundlagen und Hochverrat. Nach stenographischen Verhandlungsberichten und amtlichen Urkunden des Jagow-Prozesses. Berlin 1922 Erger, Johannes : Der Kapp-Lüttwitz-Putsch. Düsseldorf 1967 Falkenhausen, Frh. von : Wolfgang Kapp. In: Konservative Monatsschrift Juli/August 1922 Kern, Fritz : Das Kappsche Abenteuer. Eindrücke und Fest- stellungen. Leipzig/Berlin 1920 Könnemann, Erwin : Einwohnerwehren und Zeitfreiwilligenverbände. Berlin 1971 Noske, Gustav : Von Kiel bis Kapp. Berlin 1920 Rothfels, Hans : Artikel "Wolfgang Kapp" in: Deutsches biogra- phisches Jahrbuch Bd 4 (1922) Berlin/Leipzig 1929, Schriftwechsel. 132-143 (Hier auch Ver- zeichnis der Werke Kapps) Schemann, Ludwig : Wolfgang Kapp und das Märzunternehmen. Ein Wort der Sühne. München/Berlin 1937 Taube, Max : Ursachen und Verlauf des Putsches vom 13. März 1920 und seine Lehren für Arbeiterschaft und Bürgertum. München 1920 Wauer, W. : Hinter den Kulissen der Kapp-Regierung. Berlin 1920 Wortmann, K. Geschichte der Deutschen Vaterlandspartei In: Hallische Forschungen zur neueren Geschichte. Bd 3, Halle 1926 Inhaltsverzeichnis I. Einleitung S. II 1. Biografische Angaben zu Wolfgang Kapp S. II 2. Bestandsgeschichte S. X 3. Einige Bemerkungen zum Inhalt des Bestandes S. XI 4. Literatur in Auswahl S. XIII II. Gliederung des Bestandes S. XIV III. Bestand S. XVII ( Bestellnummern, Aktentitel, Laufzeit S.1-106) XVII III. Bestand (Bestellnummern, Aktentitel, Laufzeit) Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1858 - 1921 Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
          Lageberichte Nr. 81
          BArch, R 1507/2018 · Akt(e) · 1. Dez. 1922
          Teil von Bundesarchiv (Archivtektonik)

          Enthält u.a.: Adler und Falken, Seite 10, 54-57 Alldeutscher Verband, Seite 51, 53-57, 166 Allgemeiner deutsch-völkischer Turnverein, Seite 12 Antikommunistische Weltliga, Seite 48-50 Antisemitismus, Seite 11, 12, 142, 153-155, 157, 168-169 Arndt-Hochschule, Seite 166 Aufklärungsausschuß betreffend die Kriegsschuldfrage, Seite 166 Bayrischer Heimat- und Königsbund, Seite 51 Bayrischer Ordnungsblock, Seite 51, 166 Bismarckorden, Seite 10, 53-57 Braver Heiderich, Seite 11 Bremer Hansa, Seite 166 Brigade Ehrhardt, Seite 6 Bund Bayern und Reich, Seite 51 Bund der Aufrechten, Seite 9, 53-57 Bund der Getreuen, Seite 9 Bund der Kaisertreuen, Seite 11 Bund Deutschland, Seite 10 Bund für Freiheit und Ordnung in Berlin und Umgebung, Seite 104-107, 166 Bund Jungdeutschland, Seite 166 Bund Oberland, Seite 9 Bund zur Brechung der Zinsknechtschaft, Seite 51 Christlich-völkische Arbeitsgemeinschaft, Seite 166 Deutschbund, Seite 10, 166, 169 Deutsche Vereinigung, Seite 166 Deutscher Bund e. V., Volksbund deutscher Föderalisten, Seite 166 Deutscher Frauenbund, Seite 166 Deutscher Offiziersbund, Seite 51 Deutscher Orden, Seite 11, 166 Deutscher Ostmarkenverein, Seite 166 Deutscher Treubund, Seite 6, 166 Deutscher Volksbund "Schwarz-Weiß-Rot", Seite 166 Deutscher Wehrverein, Seite 166 Deutschnationale Jugendbewegung, Seite 9, 166 Deutschnationale Volkspartei, Seite 4, 157 Deutschnationaler Beamtenbund, Seite 10, 166 Deutschnationaler Handlungsgehilfenverband (DHV), Seite 141 Deutschnationaler Lehrerbund, Seite 166 Deutschnationaler Verein für Österreich, Seite 166 Deutschnordische Gesellschaft, Seite 167 Deutsch-völkische Arbeitsgemeinschaft, Seite 51 Deutschvölkische Jugend, Seite 9 Deutsch-Völkischer Schutz- und Trutzbund, Seite 6, 9, 51-58, 142, 153-155 Eos, Seite 11 Fichtegesellschaft, Seite 167 Flottenbund deutscher Frauen, Seite 167 Frauenbund zur Wahrung der deutschen Ehre für unsere Kinder, Seite 167 Friesen-Sachsenbund, Seite 167 Frontkriegerbund e. V., Seite 51 Germanenhort, Seite 167 Hermannsbund, Seite 10 Hochschulring Deutscher Art, Seite 9, 53-57, 167 Interessengemeinschaft deutscher Heeres- und Marineangehöriger, Seite 51 Junglehrerbund Baldur, Seite 10, 54-57 Jungnationaler Bund, Seite 11 Knappenschaft, Seite 12, 54-57 Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei, Seite 11, 51, 63, 142, 145, 153-155, 168-170 Nationalverband deutscher Offiziere, Seite 9, 51, 54-57, 167 Nationalverband deutscher Soldaten, Seite 7-8, 21-22 Niedersachsenring, Seite 10, 54-57 Notwehr-Verband, Seite 10 Organisation Consul, Seite 6-7, 9, 18-20, 153-155 Organisation Escherich, Seite 11 Organisation Rossbach, Seite 11, 170 Preußenbund, Seite 167 Reichsbund deutscher Kriegsteilnehmer deutscher Hochschulen, Seite 51 Reichsbund ehemaliger Kadetten, Seite 11, 54-57 Reichsbund Schwarz-Weiß-Rot, Seite 11 Reichsflagge, Seite 51 Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten, Seite 9, 53-57 Sturmabteilungen (SA) der NSDAP, Seite 168-169 Teja-Bund, Seite 10 Turnverein Theodor Körner, Seite 11 Verband der bayrischen Offizier-Regimentsvereine, Seite 51 Verband nationalgesinnter Soldaten, Seite 6, 8-9, 21-22, 51 Verein ehemaliger Baltikumer, Seite 11 Verein Hindenburgehrung, Seite 167 Verein reichstreuer Männer, Seite 167 Vereinigte Vaterländische Verbände Deutschlands, Seite 166 Volksbund gegen Bolschewismus, Seite 167 Volkskraftbund, Seite 166 Wandervogel völkischer Art, Seite 11 Westvorstädtischer Sportverein Leipzig-Lindenau, Seite 54-57 Allgemeine Arbeiter-Union (AAU), Seite 31-33, 158-159 Aufstand und Aufstandsagitation, Seite 36-38, 63 Exekutiv-Komitee der III. (Kommunistischen) Internationale EKKI, Seite 30, 42-43, 135-136 Kommunistische Arbeiterpartei Deutschlands (KAPD), Seite 31-33, 43, 47-48, 58-159, 163 Kommunistische Partei Deutschlands, Seite 17, 26-31, 36-41, 75-80, 83-85, 104-111, 115-136, 147-152, 158, 163 Organisation Plättner, Seite 47-48 Politische Gefangene, Arbeit der RHD, Seite 43-46 Proletarische Tribüne, Seite 81 Reichsverband der Erwerbslosen, Seite 158 Roter Frontkämpferbund, Seite 161-162 Roter Jungsturm des RFB, Seite 9 Selbstschutzbewegung, Seite 152 Sowjetfilm-Gesellschaft für proletarische Kultur, Seite 81 Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD), Seite 26-29 Zersetzungsarbeit der KPD, Seite 108, 132-134, 150-151, 163

          Ministerium des Innern, Volkswohlfahrt (Bestand)
          Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA Rep. 77 B · Bestand
          Teil von Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (Archivtektonik)

          Einleitung Die Wohlfahrtspflege definiert sich als eine planmäßige zum Nutzen der Allgemeinheit und nicht als Gewinnunternehmung ausgeübte Sorge für Notleidende oder Gefährdete. Sie kann sich vorbeugend bzw. abhelfend auf das gesundheitliche, sittliche oder wirtschaftliche Wohl erstrecken. Fürsorge muss dabei von Wohlfahrtspflege unterschieden werden (Fürsorge wird "gewährt", Wohlfahrtspflege wird "ausgeübt"), da die Fürsorge einzelne Maßnahmen der Wohlfahrtspflege behandelt. Die Eckpunkte der Wohlfahrtspflege bilden (a) Gesundheitsfürsorge, (b) berufliche Fürsorge mit der Schwerbeschädigtenfürsorge und (c) Jugendwohlfahrt als auch - sofern nicht durch die Gesundheitsfürsorge abgedeckt - Säuglingsfürsorge, Mutter- und Kleinkinderschutz, Schulkinderfürsorge, Fürsorge für schwächliche und kränkliche Kinder und Gefährdetenfürsorge. Darüber hinaus beinhaltet sie (d) Wohnungsfürsorge und (e) Volksbildungswesen sowie, um die Not des Einzelnen zu steuern und ergänzend einzutreten, falls andere Arten der Wohlfahrtspflege nicht greifen, (f) die öffentliche, allgemeine und besondere Fürsorge. Der Begriff der "Wohlfahrts-polizei", der sich auf die vorbeugende Tätigkeit der Polizei bezieht, beweist die seit jeher bestehende Verbindung der Wohlfahrtspflege mit der öffentlichen Verwaltung. Die entscheidende Veränderung hin zur modernen staatlichen Wohlfahrtspflege vollzog sich über den durch die Industrialisierung bedingten wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Wandel, der neue soziale Sicherungssysteme für die sich entwickelnde Klasse der freien Lohnarbeiter und ihrer Angehörigen erforderlich machte. Seit seiner Arbeitsaufnahme verstand das durch Publikandum "die veränderte Verfassung der obersten Staatsbehörden" vom 16. Dezember 1808 begründete Ministerium des Innern als sein Arbeitsgebiet die gesamte innere Landesverwaltung im weitesten Sinne. Abgesehen von Finanzen, Militär und Justiz subsumierte sich darunter die allgemeine Polizei, die Gewerbepolizei, die Sektion für Kultus und öffentlichen Unterricht, die allgemeine Gesetzgebung, die Medizinalsachen und die Angelegenheiten bezüglich Bergbau, Münze, Salzfabrikation und Porzellan-Manufaktur, woraus die Abteilungen A - allgemeine Polizei, B - Handel und Gewerbe, C - Kultus und öffentlicher Unterricht sowie D - Postwesen (seit 03. Juni 1814 als Generalpostamt dem Staatskanzler unterstellt) hervorgingen. Je nach ihrer Besonderheit war die Wohlfahrtspflege den verschiedenen Abteilungen unterstellt. Als mit der Kabinetts-Ordre vom 03. November 1817 das Ministerium für den Kultus und Unterricht und das Medizinalwesen sowie am 17. April 1848 durch Allerhöchsten Erlass das Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten entstanden, wechselten in deren Ressorts auch einzelne Fürsorgemaßnahmen. So erhielt das "Handelsministerium" die Aufsicht über die Berufs- und Wohnungsfürsorge und das "Kultus-ministerium" die Gesundheitsfürsorge sowie das Volksschulwesen. Beim Ministerium des Innern verblieben somit die Jugendwohlfahrt mit den Bereichen, die nicht der Gesundheitsfürsorge unterstellt waren, sowie die öffentliche (besondere) Fürsorge. Die Jugendwohlfahrt beinhaltet alle Maßnahmen, um Jugendliche (von Geburt bis Volljährigkeit) physisch, psychisch und sozial zu stärken. Dazu zählen auch die Gesundheitsfürsorge sowie Vormundschaft und Schutz der Pflegekinder. Die Beschäftigung mit gesunden Jugendlichen versteht sich als Jugendpflege. Die Aktivitäten gegenüber der gefährdeten und verwahrlosten Jugend werden durch die Jugendfürsorge wahrgenommen, welche zugleich den Hauptgegenstand der hier verzeichneten Überlieferung bildet. Bis zum I. Weltkrieg waren nur das Vormundschafts-wesen und die Fürsorgeerziehung gesetzlich geregelt. Mit dem Reichsgesetz für Jugendwohlfahrt vom 09. Juli 1922 wurden einheitliche Grundlagen für die öffentlichen Jugendwohlfahrtsstellen geschaffen. So erhielten die neu geschaffenen Jugendämter zudem die Funktion sowohl einer Oberaufsicht über die private Tätigkeit auf diesem Gebiet als auch eines Verbindungsgliedes zwischen den privaten Organisationen und der öffentlichen Wohlfahrtspflege. Zuvor wurde bereits am 01. November 1919 das Ministerium für Volkswohlfahrt errichtet, das diejenigen Zuständig-keiten, die im Laufe des 19. Jahrhunderts auf die einzelnen Ministerien aufgeteilt wurden, wieder zusammenfasste. Dies änderte sich wiederum mit der Auflösung dieser Behörde am 01. Dezember 1932, deren Aufgaben durch das Preußische Ministerium für Wirtschaft und Arbeit übernommen wurden. Allerdings fielen die vor Gründung des Ministeriums für Volkswohlfahrt bereits im Geschäftsbereich vom Ministerium des Innern liegenden Angelegenheiten an dieses zurück. Dennoch war die hier erschlossene Überlieferung Teil des Bestandes I. HA Rep. 191 Ministerium für Volkswohlfahrt, der aus Abgaben an das Preußische Geheime Staatsarchiv der Jahre 1931 bis 1938 stammt, während des II. Weltkrieges neben anderem Archivgut zur Auslagerung kam und nach seiner Bergung in das Zentrale Staatsarchiv der Deutschen Demokratischen Republik - Zweigstelle Merseburg - gelangte. Im Zuge einer Neubearbeitung wurde 1977/78 dort die Auflösung des Bestandes beschlossen. Abgesehen von der Überlieferung des Preußischen Staatskommissars für die Regelung der Wohlfahrtspflege ging das Aktenmaterial wieder in die schriftliche Überlieferung derjenigen Ministerialbehörden über, die bereits vor Gründung bzw. nach Auflösung des Ministeriums für Volkswohlfahrt mit diesen Aufgaben betraut waren. Ein Jahrzehnt nach Rückführung der Bestände 1993/94 in das GStA PK wurden nun die noch unbearbeiteten Materialien des Ministeriums für Volkswohlfahrt, die in die Zuständigkeit des Innenministeriums fielen, geordnet und verzeichnet. Allerdings wurde darauf verzichtet (im Gegensatz zum Kultusministerium, Ministerium für Handel und Gewerbe sowie Finanz-ministerium), die Unterlagen direkt in einzelne Aktengruppen einzugliedern. Vielmehr wurde der Teilbestand als solcher belassen. Er enthält neben seinem Schwerpunkt Jugendwohlfahrt mit den Regelungen zum Reichsjugendwohlfahrtsgesetz, der Fürsorgeerziehung mit Fürsorgepersonal oder den Erziehungsanstalten und -vereinen auch Unterlagen zu den Wohlfahrtsämtern, in deren Aufgabenbereich jedoch nicht nur die Jugendämter fielen, sondern beispielsweise auch die Beihilfen für Kleinrentner. Eine Erweiterung seiner Kompetenz erfuhr das Ministerium hinsicht-lich der neu festgelegten Grenzen des Preußischen Staates durch den Versailler Vertrag, indem nun auch die betroffenen Gebiete der einzelnen Landesteile unterstützt wurden. Der Bestand beinhaltet Archivalien aus dem Zeitraum von 1806 bis 1936 und weist einen Umfang von ca. 31 lfd. m auf. Bestell- und Zitierweise: Die hier verzeichneten Archivalien werden im Außenmagazin Westhafen verwahrt. Daher sind die gelben Bestellscheine zu benutzen, und es müssen aus betriebstechnischen Gründen Wartezeiten bei der Bereitstellung in Kauf genommen werden. Die Archivalien sind wie folgt - zu bestellen: I. HA Rep. 77 B, Nr. - zu zitieren: GStA PK, I. HA Rep. 77 B Ministerium des Innern, Volkswohlfahrt, Nr. Letzte vergebene Nummer: Handhabung des Findhilfsmittels Grundsätzlich ist das Findbuch innerhalb der Klassifikationsgruppen nach den Bestellnummern geordnet. In einigen Gruppen - vor allem in denen unter dem Klassifikationspunkt "Einzelne Erziehungsanstalten und -vereine in Preußen und anderen Gebieten" - kommt es jedoch zu Springnummern, weil aus Gründen der Übersichtlichkeit zusätzlich eine Ordnung nach Ortsnamen bzw. Provinzen oder aber auch nach der Datierung vorgenommen wurde. Verweis auf andere Bestände des GStA PK zu diesem Themenkomplex: 1) I. HA Rep. 76 Kultusministerium + VII neu - Volksschulwesen (jeweils "A" in den einzelnen Sektionen) + VIII B - jüngere Medizinalregistratur, Sekt. 19 - Soziale Ausbildung 2) I. HA Rep. 77 Ministerium des Innern + Tit. 421 - Schul- und Erziehungs-Polizei + Tit. 423 - Sicherheitspolizei, Gen. (hier v. a.: Kinder- u. Mädchenhandel) + Tit. 491 - Gefangenen-(Straf- u. Besserungs-)Anstalten + Tit. 924 - Jugendpflege + Abt. I, Sekt. 19 - Sozialpolitik und Versicherungen, Privatgesellschaften + Abt. II, Sekt. 27 - Privatgesellschaften und Vereine + Abt. IV, Sekt. 9 - Wohltätigkeits- u. Besserungsanstalten + Abt. Ost-West (hier: Unterstützung der Grenzgebiete) 3) I. HA Rep. 84a Justizministerium + 6.2.0 [D] - Fürsorgewesen im Allgemeinen ([D]: Dahlemer Bestandteil) + 6.2.1 [D] - Jugendwohlfahrt + 9.1.4 [D] - Ausführung des Versailler Friedensvertrages + C 6.4.2 [M] - Fürsorgeerziehung ([M]: Merseburger Bestandteil) 4) I. HA Rep. 89 Geheimes Zivilkabinett, jüngere Periode + 5.6 - Wohlfahrtsvereine u. -anstalten, Stiftungen + 9.4.3.2.8 - Fürsorgeerziehung 5) I. HA Rep. 151 Finanzministerium + I 4 [D] - Volkswohlfahrt (hier v. a.: 4.1 - Jugendwohlfahrt und Fürsorgeerziehung) + I B 38 [D] - Jugendpflege + I A, 7.2 [M] - Auswirkungen des Friedensvertrages von Versailles + I C, 7.3 [M] - Erziehung (vereinzelt) + I C, 8.7.1 [M] - Volkswohlfahrt. Allgemein 6) I. HA Rep. 169 D Preußischer Landtag + X e - Kinder- u. Jugendpflege 7) I. HA Rep. 191 Der Preußische Staatskommissar für die Regelung der Wohlfahrtspflege Literaturauswahl: - Binder, Thomas: Realisierung archivischer Kernaufgaben am Beispiel der Überlieferung "Ministerium des Innern, Volkswohlfahrt" aus dem GStA PK. Berlin, Diplomarbeit an der FH Potsdam 2006. - v. Bitter, Rudolf: Handwörterbuch der Preußischen Verwaltung. Berlin, W. de Gruyter 19283. Hier: Artikel "Jugendwohlfahrt" und "Wohlfahrtspflege". - Blum-Geenen, Sabine: Fürsorgeerziehung in der Rheinprovinz von 1871 bis 1933. Köln, Rheinland-Verlag 1997. - Henne-Am Rhyn, Otto [Red.]: Ritter’s geographisch-statistisches Lexikon [ ]. Leipzig, Otto Wigand 1874. Hierauf begründen sich die Angaben zu den Ortsnamen. - Marcus, Paul: Das Preußische Ministerium für Volkswohlfahrt (1919 - 1932). Vorgeschichte, Geschäftskreis, Tätigkeit und Auflösung sowie seine Überlieferung im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz. In: Generaldirektion der Staatl. Archive Bayerns [Hrsg.]: Archivalische Zeitschrift, 83. Bd., S. 93 - 137. Köln, Weimar, Wien, Böhlau 2000. Berlin, im Juni 2005 T. Binder M. A. (Archivangestellter) Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.

          Nachrichten aus Ikutha
          ALMW_II._MB_1900_5 · Akt(e) · 1900
          Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

          Autor: Nach Berichten der Miss. Hofmann und Kanig. Umfang: S. 64-69. Enthält u. a.: - "Neue Landplage." (SW: Hungersnot und Pocken) - "Speisung der Hungernden." (SW: Vergabe von Arbeit - 100-130 Wakamba; Rinderpest) - "Die Schularbeit." (SW: Schreibübungen) - "Die Hungersnot." (SW: Notstandsarbeit - Bau von Terrasse und Knabenhaus; Reisverteilung) Darin: Abbildung "Hungersnot in Ikutha."

          Leipziger Missionswerk
          Nachrichten aus Ikutha
          ALMW_II._MB_1900_24 · Akt(e) · 1900
          Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle
          • Autor: Aus Tagebüchern von Senior Hofmann und Miss. Kanig. Umfang: S. 383-387 * 408-411. Enthält u. a.: - "1. Feuersnot und Hilfe der Wakamba." (SW: Niederbrennen des Knabenhauses; Neubau einer Hütte; Hilfe einiger Wakamba) - "2. Wie es in Ukamba nach der Hungersnot aussieht." (SW: Regengüsse; Ernte und Aussaat; Bananensetzlinge; Wakamba legen Schmuck wieder an; Predigtbesuch; geplanter Raubzug der Wakamba) - "3. Die Hungersnotwaisen und die Schule." (SW: Mädchen nach Mulango; Schreiben und Lesen; biblische Geschichtsstunden; Wegebau) - "4. Arbeit an den Erwachsenen." (SW: Taufunterricht; Gottesdienstbesuch) - "5. Der Gesundheitszustand." (SW: Zustand der Missionare) - "6. Nachtrag aus Senior Hofmanns Bericht vom 9. Juni." (SW: kaum Regen; Diebereien; Gottesdienstbesuch) Darin: Abbildung "Der Dorfälteste Gomo in Manzotto in Ukamba, ein Freund des toten Dr. Kolb."
          Leipziger Missionswerk
          Nachrichten aus Jimba
          ALMW_II._MB_1899_18 · Akt(e) · 1899
          Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

          Autor: Nach dem Tagebuch von Miss. Pfitzinger. Umfang: S. 345-347. Enthält u. a.: - (SW: Krankheit des Miss. Fuchs; Gottesdienste in Kisuaheli und Kikamba; Hungersnot; Abwanderung nach Mombasa; Arbeit für Hungerleidende; Miss Säuberlich - Arbeiter für Station Kitwi; Taufunterricht - neue Anmeldungen) - "Einiges aus dem Monatsbericht Mai." (SW: Regengüsse; Süßkartoffeln und Maniok; Unterricht; Notleiden; Tod von Hungernden; Taufunterricht)

          Leipziger Missionswerk
          Nachrichten aus Madschame
          ALMW_II._MB_1899_30 · Akt(e) · 1899
          Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

          Autor: Nach der Stationschronik von Miss. Müller. Umfang: S. 504-509. Enthält u. a.: - "1. Das Wetter." (SW: Regenzeit; Impfung; Übernachtung bei Häuptling Kirida der Wakindi) - "2. Bauarbeiten, Vollendung des neuen Schulhauses u.s.w." (SW: Arzeneihäuschen; Schangali - Baumaterial; Missionskonferenz) - "3. Arbeit in Kirche und Schule." (SW: Gottesdienstbesuch; Kostschüler; Trauung eines Dschagga-Paares; Fortbildungsschule; Predigtgänge nach Sono; Begegnung mit Kiwoso; Erweiterung des Wörterverzeichnisses) - "4. Macht des Aberglaubens." (SW: Zauber - Gießen des Bananenhains mit einer geweihten Flüssigkeit)

          Leipziger Missionswerk
          Nachrichten aus Madschame
          ALMW_II._MB_1898_35 · Akt(e) · 1898
          Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

          Autor: Aus dem Tagebuch von Miss. Müller, Aug. 1898. Umfang: S. 483-487. Enthält u. a.: - "1. Die erste Brautwerbung eines Dschagga-Christen." (SW: Heirat allgemein; Samueli und Mambo - Probleme mit Schangali) - "2. Etwas aus der Arbeit." (SW: Gottesdienstbesuch) - "3. Ein Besuch vom Meru-Berg." (SW: Besuch des Häuptling Matundu vom Meru-Berg) Darin: Abbildung "Die Station Nkarungo in Madschame."

          Leipziger Missionswerk
          Nachrichten aus Madschame
          ALMW_II._MB_1899_6 · Akt(e) · 1899
          Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle
          • Autor: Nach den Tagebüchern der Miss. Müller und Raum. Umfang: S. 97-100 * 121-123. Enthält u. a.: - (SW: Miss. Raum - Predigt in KiMadchame; Dr. Hans Meyer berichtet in Leipzig über Station) - "1. Die Schule." (SW: Klassenbildung; Unterrichtsstoff) - "2. Übungen in der Volkssprache." (SW: sprachliche Arbeit; Sammlung von Überlieferungen, Sagen, Rätseln der Madchame-Leute; Besuch von 60-70 Gehöften - Üben der Sprache) - "3. Unterricht der Katechumenen u.s.w." (SW: über die Taufanwerter; Unterricht; Bibelstunde; Krankheit Schangalis - Behandlung durch den Miss. Müller; Tiere)
          Leipziger Missionswerk
          Nachrichten aus Mamba
          ALMW_II._MB_1899_10 · Akt(e)
          Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle
          • Autor: Nach den Tagebüchern der Miss. Althaus und Bleicken. Umfang: S. 158-161 * 181-185. Enthält u. a.: - "1. Der Monat Oktober." (SW: Gäste von der englischen Nachbarstation Taweta; Druckerei; Zeigen von Bildern; Unterricht in Mwika auch durch Häuptling Mbararia; Unterricht bei Häuptling Koimbere) - "2. Arbeit am weiblichen Geschlechte, neue Taufbewerber u.s.w." (SW: Unterricht für Frauen; Schulhausbau in Marangu durch Häuptling Mareale; Taufgesuche; Miss. Bleicken nach Moshi; Wetterbeobachtungen; Herausbildung einheimischer Lehrkräfte; Reparatur der Kirche; Gottesdienstbesuch) - "3. Aufnahme von zwei Kostschülerinnen." (SW: Bau eines Mädchenhauses; Gottesdienste mit Vorführung von Bildern) - "4. Das Weihnachtsfest." (SW: Fest; Verschenken von AT und NT in Kisuaheli; Gottesdienstbesuch; Weihnachten in Mwika)
          Leipziger Missionswerk
          Nachrichten aus Mamba
          ALMW_II._MB_1900_6 · Akt(e) · 1900
          Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle
          • Autor: Von Miss. Althaus. Umfang: S. 90-94 * 123-126. Enthält u. a.: - "1. Kostschülerinnen." (SW: Beschreibung der Schülerinnen; Vielweiberei; Nahrungsmangel) - "2. Die Schulen und Gottesdienste." - "3. Starker Regen, Krankheiten u.s.w." (SW: Erkältungen; Pocken; Massenimpfung durch Dr. Pritzel in Moshi) - "4. Neue Taufbewerber und eine Taufe von fünf Heiden." (SW: Täuflinge; Taufe des ersten weiblichen Wesens) - "5. Die erste Dschagga-Hochzeit in Mamba." (SW: Fortfall der üblichen Hochzeitsbräuche; Trauung; Festschmaus; Lieder mit Harmonium; Haus des Paares) - "6. Allerlei aus der Arbeit auf der Station." (SW: Fortrufen der Miss. Fuchs und von Lany; Andacht und Gottesdienste; Bittsteller um Arbeit oder Aufnahme in Kostschule; Geburt und Taufe des Sohnes Ludwig Althaus)
          Leipziger Missionswerk
          Nachrichten aus Mamba
          ALMW_II._MB_1898_18 · Akt(e) · 1898
          Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

          Autor: Nach dem Tagebuch des Miss. Althaus. Umfang: S. 219-223. Enthält u. a.: - "1. Allerlei Arbeit." (SW: Bautätigkeit; Lehmhaus; neue Ausrüstungsgegenstände; Hilfe durch die Häuptlinge von Mwika und Msae; Arbeitskräfte; Anlegung eines Weges von Moshi nach Taweta) - "2. Streitigkeiten der Eingeborenen." (SW: Streit wegen einer Frau; Gerichtsverhandlung; Missionar greift ein) - "3. Hoher Besuch." (SW: Besuch des Gouverneurs General-Major Liebert) - "4. Erste Heidentaufe in Mamba." (SW: Taufe mit viel Gesang und anschließendem Fest)

          Leipziger Missionswerk
          Nachrichten aus Moschi
          ALMW_II._MB_1899_14 · Akt(e) · 1899
          Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle
          • Autor: Aus den Tagebüchern der Miss. Faßmann und Bleicken. Umfang: S. 266-269 * 281-284. Enthält u. a.: - "1. Arbeit an den Heiden." (SW: Miss. Faßmann - Landschaft Pokomo; Unterhäuptling Mlatie; Bier; Unterrichtshaus; Bedenken der Bewohner gegenüber der Mission; Predigt; Häuptling Meli - Gottesdienstbesuch; Gedanken eines Taufschülers) - "2. Schule." (SW: Miss. Bleicken übernimmt den Unterricht; Mädchen nehmen teil; Trennung der Schule in zwei Abteilungen; Schule auf kaiserlicher Station eingestellt) - "3. Weihnachten. " (SW: Geschenke; Beschwerden über Häuptling Meli wegen Übergriffen) - "4. Heuschrecken und Mangel." (SW: Heuswchreckenschwärme; Nahrungsmittelknappheit; Missionsgarten; Wasserknappheit) - "5. Konferenz der Missionare." (SW: Sprachexamen; Stationsarbeit und Bautätigkeit) - "6. Allerlei aus dem Monat März." (SW: Unterricht bei Meli eingeschränkt; Erfolge in Moshi; Gottesdienstbesuch; Kindergottesdienst) Darin: Abbildung "Unsere Missionsschule in Moschi."
          Leipziger Missionswerk
          Nachrichten aus Moschi
          ALMW_II._MB_1900_12 · Akt(e) · 1900
          Teil von Franckesche Stiftungen zu Halle

          Autor: Quartalbericht von Miss. Faßmann. Umfang: S. 196-199. Enthält u. a.: - "1. Ein neuer Genosse in der Arbeit." (SW: Ankunft der Geschwister Raum; Unterricht; Kostschule) - "2. Allerlei Widerwärtigkeiten." (SW: Feuer im Arbeitsschuppen; Baubeginn eines neuen Gebäudes; Blitzableiteranlage; gedrucktes Lesebüchlein in Arbeit; Fieberanfälle; Unruhen durch Waaruscha; Weihnachtsfest)

          Leipziger Missionswerk